Die Klasse 5a machte sich im Oktober auf den Weg ins Landschulheim nach Dietlingen. Durch das von unserer Schulsozialarbeiterin Petra Polz organisierte Programm sollte eine gute Klassengemeinschaft aufgebaut werden. Viele Spiele, die nur als Gruppe lösbar waren, förderten den Teamgeist innerhalb der Klasse. Da unter anderem Vertrauen und Verlässlichkeit innerhalb einer Gruppe wichtig sind, wurde auch dies trainiert. Einzelne Schüler/Innen der Klasse liefen über Baumäste, die jeweils von zwei Mitschülern gehalten wurden. „Holz“ begleitete uns über die Tage hinweg. So wurde regelmäßig Brennholz im Wald gesammelt, das anschließend gesägt und gespalten werden musste. Aber auch eigene Stöcke wurden von den Schülern geschnitzt. Diese kamen dann beim abendlichen Lagerfeuer zum Einsatz. Selbst ein bisschen Regen konnte uns dabei nicht vom Marshmallow-Grillen abhalten. Da wir in einem Selbstversorgerhaus wohnten, waren wir für die Zubereitung der Mahlzeiten verantwortlich. Nicht nur das Kochen bereitete der Klasse viel Freude. Auch das Spülen des Geschirrs wurde mit viel Spaß erledigt! Nach drei Tagen kehrten wir müde zurück an die Haidachschule. Doch wir waren uns einig: Wir hatten eine schöne gemeinsame Zeit!

Seit einigen Jahren gibt es für die Schüler und Schülerinnen der Haidachschule Antolin Grafik 1einen kostenlosen Zugang zu Antolin. Mit Antolin können Fragen zu gelesenen Texten beantwortet werden. In manchen Klassenstufen gibt es einen regelrechten Wettbewerb, welche Klasse die meisten Punkte am Schuljahresende erreicht hat. Für die Kinder gibt es neben dem Lesespaß am Ende des Schuljahres eine Urkunde mit den erreichten Punkten. Wer erreicht die meisten Punkte? Wer hat die meisten Bücher gelesen? So trainieren die Schüler und Schülerinnen ihre Lesefertigkeit und ihr Textverständnis. Außer deutschen Büchern können auch russische Bücher gelesen werden. Die Klasse 4a ist mit dabei und hat bereits über 1160 Punkte in der 4. Schulwoche erreicht.
Prima Klasse 4a!

 

Wir freuen uns, dass es auch in diesem Schuljahr wieder möglich war, dass unsere Viertklässler die Fahrradausbildung in Zusammenarbeit mit der Polizei Pforzheim absolvieren durften. So hieß es für die Klassen 4a, 4b und 4c an vier aufeinander folgenden Dienstagen bzw. Mittwoche im Oktober: Fahrradhelme schnappen und ab auf die Fahrräder beim Verkehrsübungsplatz an der Buckenbergschule. Die Polizisten Frau Schulze und Herr Bendlin erwarteten uns dort schon, es wurden die gelben Leibchen mit den Rückennummern verteilt und los ging‘s. Wer hat Vorfahrt? Was bedeuten die Verkehrszeichen? Wo braucht man Schulterblick und Handzeichen? Und wer darf im Kreisverkehr eigentlich als Erstes fahren? Auch wenn hohe Konzentration gefragt war, machte es den SchülerInnen großen Spaß und sie bauten von Mal zu Mal Selbstsicherheit auf, die sie mit in den Straßenverkehr rund um den Haidach und darüber hinaus mitnehmen werden.

Wir wünschen allen ein unfallfreies Radeln und stets gutes Durchkommen :-) !

Fahrradausbildung Buckenberg 2 

Quelle: private Aufnahme

Die Klasse 4C beschäftigte sich im Kunstunterricht mit dem amerikanischen Pop-Art-Künstler James Rizzi. Es wurden der Lebenslauf und einige Bilder vorgestellt. Er malte seine lustig, bunten Motive nicht nur auf Gemäuer oder Häuserwände, sondern auch auf Turnschuhe, Autos und später sogar auf ganze Flugzeuge. Für ihn war es ganz typisch Häuser mit Gesichtern zu malen. Überall auf seinen Bildern findet man lustige Tiere, Wolken, Sonne, Mond, Sterne, Kringel und vieles mehr. Nach verschiedenen Bildbetrachtungen bekamen die Schülerinnen und Schüler den Auftrag, eine eigene Stadt nach ihren Vorstellungen im Stile James Rizzis zu entwickeln. Zunächst wurde ein Blatt mit dunkelblauer Wasserfarbe eingefärbt. Denn der Hintergrund des Themas war „Stadt bei Nacht.“ Hatten die Schülerinnen und Schüler die Gestaltungsform der Häuser verstanden, arbeiteten sie mit großer Kreativität selbständig an der Umsetzung. Auch der Bezug zum Haidach, den Hochhäusern und dem sogenannten Bananenhaus wurde hergestellt. Wichtig war die Verwendung von Filzstiften, so dass die Farben intensiv leuchteten. Die schwarze Umrandung und die Gesichter mit Augen, Nase und Mund erzeugten ebenfalls den „Rizzi-Effekt“. Da eine große Zahl an unterschiedlichen Häusern benötigt wurde, um eine Stadt mit verschiedenen Ebenen zu kreieren, benötigten die Kinder definitiv sehr viel Zeit. Nach dem Ausmalen der Häuser wurden sie ausgeschnitten und versetzt, im 3-D-Effekt, aufgeklebt. Hinzu kamen Motive wie Mond,Sterne und Ufos zur Belebung des Nachthimmels. Was entstand war eine ganze Häuserstadt von kleinen „Rizzikünstlern“, die an der Wand beim Klassenzimmer der 4 C ausgestellt ist.

 Maler Rizzi Kl 4c

Quelle: private Aufnahme